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Hier einige Versuche direkt aus dem Chemieunterricht oder in der XXL-Variante vom Nachmittag.

Zum erstmaligen oder nochmaligen Anschauen, genaueren Beobachten (Nahaufnahmen, Infrarotbilder,

Zeitlupe, Zeitraffer), zum Zeigen und zum Begeistern.

In der chronologischen Reihenfolge der Entstehung der Filme und nach Themenbereichen:

 

36) Magnesium wird entzündet

Dieser einfache Versuch ist ein Klassiker im Chemieunterricht. Ein Stück Magnesiumband wird mit der Tiegelzange in eine Flamme gehalten. Egal ob Feuerzeug- oder Brennerflamme, das Ergebnis ist immer das Gleiche und sollte im Live-Experiment vom Beobachter nicht direkt angesehen werden. Warum? Nun - der Blick in die Sonne ist auch nicht empfehlenswert und ebenso verhält es sich mit dem Blick in die Flamme des brennenden Magnesiums. Aber keine Angst! Im Video kann alles genau beobachtet werden ohne mit einer Blendung oder Verblitzung rechnen zu müssen. Auch beim Produkt ist klar zu erkennen, dass eine chemische Reaktion statt gefunden hat. Es hat eindeutig andere Eigenschaften als der Ausgangsstoff. Die Frage nach dem Reaktionstyp von energetischer Seite, also ob sie exotherm oder endotherm verläuft, lässt sich bei dieser Oxidation auch mehr als unstreitig beantworten 😉.

https://youtu.be/51rAAm63mjk

 

35) Unsichtbare Flamme? Entzünden von Methanol

Nur ein kurzer Blick, nicht aufgepasst und - zu spät. So schnell kann man zu einer Verbrennung kommen. Die Methanolflamme ist fast unsichtbar und daher sehr schwer zu erkennen. Der Versuch ist leicht durchzuführen, aber um die Flamme gefahrlos zu erkennen hilft eigentlich nur eine Wärmebildkamera. Die Infrarotaufnahme zeigt die Flamme deutlich. Natürlich kann man auch ein Stück Papier hineinhalten, aber da muss man schon deutlich mehr aufpassen 😉. Trotzdem spannendes Experiment.

https://youtu.be/bcHoOVuyzQ4

 

34) Erhitzen von Iod(V)-oxid

Analyse oder Synthese, exotherme oder endotherme Reaktion - welcher Reaktionstyp liegt vor, wenn Iodoxid (genauer Iod(V)-oxid oder Diiodpentaoxid) erhitzt wird? Anhand der aufgezeigten Definitionen und der Versuchsbeobachtungen kann hier jeder eine eindeutige Entscheidung treffen. Auch zum Aufstellen der Reaktionsgleichung sind die Produkte schnell eindeutig identifiziert (auch der Name des verwendeten Stoffes gibt ja schließlich hinweise). Die Glimmspanprobe verläuft ja ... .

https://youtu.be/OZXMF9YjmmI

 

33) Glimmspanprobe - oder die Frage: Ist da Sauerstoff?

Eine der bekanntesten Nachweismöglichkeiten für Sauerstoff ist die Glimmspanprobe. Jeder, der jemals Chemieunterricht genießen durfte, kennt diese Nachweisreaktion. Ein Span wird entzündet und wieder ausgepustet. Man erhält einen noch glimmenden Span, der in das zu überprüfende Gas gehalten wird. Da Sauerstoff brandfördernd ist, zeigt sich der deutlich positive Nachweis durch ein Wiederentzünden des Spanes. Einfach, effektiv und immer wieder schön 😎. Aber Achtung, die Anwesenheit von Distickstoffmonoxid (N2O) muss ausgeschlossen sein, da es eine ähnliche Reaktion zeigt. Aber Lachgas könnte man ja noch anders nachweisen 😉.

https://youtu.be/lD1GNZZG69E

 

32) Knallgasprobe - die 3 möglichen Beobachtungen

Die Knallgasprobe ist eine der bekanntesten Nachweisreaktionen im Chemieunterricht. Häufig wird sie zum Nachweis von Wasserstoff herangezogen, was aber nicht ganz richtig ist. Der Versuch mit dem typischen Knall zeigt nicht nur die Anwesenheit von Wasserstoff, sondern auch die von Sauerstoff - genauer gesagt eines Gemisches aus Wasserstoff und Sauerstoff (aus der Luft). Die Knallgasprobe kann also trotz der Anwesenheit von Wasserstoff negativ ausfallen. Diese und zwei weitere mögliche Ergebnisse der Knallgasprobe werden im Experiment gezeigt. Ebenso, dass der entstehende Ton häufig sogar zu sehen ist. Übrigens - am deutlichsten ist der Effekt, wenn das Verhältnis von Wasserstoff zu Sauerstoff 2 zu 1 ist. Vier interessante Beispiele dazu können hier gesehen werden (Knallgas^4 - https://youtu.be/TFopDAOlcuM).

https://youtu.be/NUTDdeyw8F0

 

31) Kalkwasserprobe positiv - Nachweis von Kohlenstoffdioxid

Calciumoxid oder Calciumhydroxid wird in Wasser gelöst. In beiden Fällen erhält man eine Calciumhydroxidlösung. Da sich nur ein geringer Teil der Stoffe in Wasser löst erhält man schnell die benötigte gesättigte Calciumhydroxid-Lösung (=Kalkwasser oder Calciumlauge). Allerdings stört der Bodenkörper den Nachweis. Deshalb muss dieser vor der Durchführung des Nachweises abfiltriert werden. Der positive Verlauf der Kalkwasserprobe wird danach mit Kohlenstoffdioxid aus der Stahlflasche gezeigt.

https://youtu.be/lT5mMhCoygc

 

30) Wassernachweis mit Watesmo-Papier: Positiv oder negativ?

Bei vielen Reaktionen entsteht Wasser in flüssiger oder gasförmiger Form. Um dieses eindeutig nachzuweisen ist eine zuverlässige Nachweisreaktion wichtig. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Watesmo-Papier. Hier soll der eindeutig negative und positive Nachweis von Wasser gezeigt werden. Dafür wird Wasser direkt mit Benzin verglichen und so deutlich der Unterschied zwischen dem positiven und dem negativen Verlauf gezeigt. Als kleine Anwendung wird der Nachweis von Wasser mit 94%-igen Brennspiritus durchgeführt. Dies gelingt am besten im direkten Vergleich mit einer wasserfreien Flüssigkeit.

https://youtu.be/baXa-6Ece0I

 

 

29) 50ml Wasser + 50ml Ethanol = ?

Vereint man 50ml Wasser und 50ml Wasser, so erhält man 100ml Wasser. Ganz klar. Vermischt man 50ml Wasser und 50ml Ethanol (oder Spiritus) so erhält man ebenso 100ml der Ethanol-Wasser-Lösung - oder? Dieser einfache, klassische Versuch erstaunt immer wieder. Realität und berechnetes Volumen weichen voneinander ab. Volumendefekt oder Volumenkontraktion sind zwei Begriffe, die das Phänomen beschreiben sollen. Doch da ist noch mehr!!! Die Wärmebildkamera bringt einen weiteren interessanten Aspekt ans Licht.

https://youtu.be/w_W6bnEid6A

 

 

28) Erhitzen von Silberoxid

Silber(I)-oxid ist ein schwarzes Pulver. In der Hitze wird sehr schnell deutlich, dass eine chemische Reaktion abläuft. Ob diese Reaktion exotherm oder endotherm verläuft, kann man leicht erkennen. Ebenso, ob es sich um eine Analyse oder Synthese handelt. Dieser klassische Versuch hat im Chemie-Unterricht schon lange seinen festen Platz. Auch weil die Reaktionsprodukte gut nachweisbar sind. Wer genau hinhört kann sogar die Gasentwicklung hören.

https://youtu.be/DobxQZA64BU

 

27) Kupfer, Schwefel und ein glühender Draht

Dieser Versuch ist ein Klassiker - Kupfer-Pulver und Schwefel-Pulver werden im Massenverhältnis 4 : 1 im Mörser mit dem Pistill vermischt und dann auf eine feuerfeste Unterlage aufgebracht. Besonders schön, wenn man das Kupfer-Schwefel-Gemisch in einer Linie aufhäuft. Sobald der glühende Draht das Gemisch berührt, beginnt die - 😲 - ups, nicht zu viel verraten. Man kann der Reaktion eindeutig einen der Begriffe exotherm oder endotherm zuordnen. Auch der Blick durch die Wärmebildkamera bestätigt diese Zuordnung. Immer wieder interessant.

https://youtu.be/aI9xTxkCqH0

 

26) Eisen und Schwefel reagieren miteinander - oder?

Eisen- und Schwefelpulver werden im Massenverhältnis 7 : 4 abgewogen und im Mörser mit dem Pistill innig vermischt. Das Gemenge wird in ein Reagenzglas umgefüllt und mit dem Teclubrenner erhitzt. Dieser Versuch ist ein Klassiker im Anfangsunterricht und begeistert immer wieder. Mit diesem können die Bedingungen, wann eine chemische Reaktion vorliegt, gezeigt werden und wesentliche Fachbegriffe wie Synthese, Aktivierungsenergie oder exotherme Reaktion verdeutlicht und eingeführt werden. Anhand von einfachen Experimenten kann die Bildung eines neuen Stoffes nachgewiesen werden, da dieser sich in seinen Eigenschaften von denen der Ausgangsstoffe unterscheidet. Ein Magnet und die Reaktion mit Salzsäure zeigen die Unterschiede deutlich. Und was hat das ganze jetzt mit faulen Eiern zu tun? Einfach mal reinschauen ;-)

https://youtu.be/yrBCpYg0IdI

 

25) Kipp nie Wasser in die Säure ... - warum?

Wer kennt ihn nicht, den Spruch aus seiner Schulzeit. "Kipp nie Wasser in die Säure, sonst geschieht das Ungeheure". So oder so ähnlich haben ihn sicherlich viele gehört und diesen Spruch sollte man wirklich beherzigen! Manchmal ist es aber auch gut in Versuch zu sehen, was passiert und wie sich das Ungeheure darstellt. Im kleinen Maßstab mit nur ca. 5ml 96%-iger Schwefelsäure und ein paar Tropfen Wasser wird gearbeitet um dem Ungeheuren auf die Schliche zu kommen. Größere Mengen sind nicht ratsam. Leider ist der Versuch schwer berechenbar und sollte deshalb natürlich nur - wenn überhaupt - von erfahrenen Experimentatoren nachgemacht werden. Nichts für Laien, aber dennoch interessant mal zu sehen.

https://youtu.be/6U5gy2_OIOk

 

24) Benzin und Diesel im Experiment

Benzin und Diesel sind als Kraftstoffe (Treibstoffe) aus unserer Welt momentan noch nicht wegzudenken. Doch sind sie wirklich so leicht entzündlich? Der Versuch gibt Auskunft zu dieser Frage und ebenso zu der eindeutigen Zuordnung des Flammpunktes für beide Stoffe. Was passiert eigentlich bei der feinen Zerstäubung von Diesel mit einer Sprühflasche in einer Flamme. Auch hier gibt das Experiment interessante Einblicke.

https://youtu.be/CwhBqHASkXM

 

23) Wasserstoffperoxid mit Platin, Kupfer und Braunstein - oder was ist ein Katalysator?

Wasserstoffperoxid muss in braunen Glasflaschen oder lichtundurchlässigen PE-Flaschen aufbewahrt werden. Warum? Die Verbindung wird durch Lichteinwirkung gespalten. Dieser Vorgang kann durch Katalysatoren beeinflusst werden. Welche Katalysatoren dies sein können und wie sie reagieren wird in diesem Film gezeigt. Dabei wird deutlich welche Eigenschaften ein Katalysator allgemein haben und natürlich ihre Besonderheit. Sie liegen ... . Einfach reinschauen und mehr erfahren. Ach ja, auch das Wärmebild bringt wieder deutliche Erkenntnisse, ebenso wie die Aufnahme mit dem Mikroskop.

 https://youtu.be/TktNkJESdaE

 

22) Modellversuch: Saurer Regen - Verbrennung von Schwefel

Schwefelhaltige Verbindungen kommen in fossilen Brennstoffen vor und werden mit diesen in Kraftwerken, Heizungen, Industrie, im Verkehr ... verbrannt. Die Folge: Bei der Verbrennung entsteht Schwefel(IV)-oxid, welches in der Atmosphäre aufsteigt und mit dem Wasserdampf in den Wolken zu schwefliger Säure reagiert. Diese Reaktion kann im vorliegenden Modellversuch deutlich gemacht werden, indem direkt Schwefel verbrannt (deutlich an der blauen Flamme erkennbar) und das entstehende Rauchgas (Schwefeldioxid) mit der Wasserstrahlpumpe in eine Waschflasche gesaugt wird. In dieser befindet sich mit Universalindikator angefärbtes Leitungswasser. Die Entstehung einer Säurelösung ist aufgrund der Farbänderung sehr deutlich zu erkennen.

 

 

21) Cracken - Experiment und Eigenschaften der Produkte

Cracken - ein wichtiges Verfahren bei der Erdölverarbeitung. Im Modellversuch wird das katalytische Cracken von Paraffinöl mit Perlkatalysator durchgeführt. Der Versuch muss unter genauer Beachtung der Sicherheitshinweise durchgeführt werden, sonst kann schon mal was hoch gehen. Aber wenn der Versuch gelingt, dann können die Produkte vom Ausgangsstoff deutlich anhand ihrer eindeutig anderen Eigenschaften identifiziert und den entsprechenden Stoffgruppen zugeordnet werden. Die Änderung in der Brennbarkeit spielt dabei genauso eine Rolle wie die Aggregatzustandsänderung bei Raumtemperatur und die Bromwasserprobe. Diese wird nur mit dem flüssigen Produkt durchgeführt, da das Paraffinöl seinen Namen ja nicht umsonst hat und als Gemisch aus langkettigen Alkanen keine Reaktion mit Bromwasser zeigt. Auch die Thermographie kann hier wieder einen großen Beitrag zur Erkenntnisgewinnung leisten und zeigt eindeutig, dass sich die Apparatur nur maximal bis zum U-Rohr erhitzt und daher das abgefackelte Produkt ...

 

 

20) Fettbrand löschen: Gute Idee - Schlechte Idee

Einen Fettbrand (Ölbrand, Wachsbrand) zu löschen kann mit dem entsprechenden Wissen sehr leicht geschehen, indem man die Sauerstoffzufuhr unterbindet oder aber in die Katastrophe - eine Fettexplosion - führen. Beide Möglichkeiten werden gezeigt, wobei jeder deutlich erkennen muss, dass bei Fett-, Öl- oder Wachsbränden niemals direkt mit Wasser gelöscht werden darf.

 

 

19) Kupferoxid und Wasserstoff

Kupfer(II)-oxid (= Kupfermonooxid) wird im Wasserstoffstrom erhitzt. Dieser klassische Versuch dient häufig der Einführung des Reaktionstyps Redoxreaktion. Die ablaufende Reduktion des einen Stoffes wird ebenso deutlich wie die gekoppelt ablaufende Oxidation gezeigt. Rein optisch und mit Hilfe von Watesmo-Papier können die Reaktionsprodukte eindeutig bestimmt werden. Auch das Aufstellen der Formelgleichung sollte anhand dieser Versuchsergebnisse kein Problem mehr darstellen.

 

 

18) Wasserstoff - Eigenschaften im Experiment

Den meisten aus ihrer Schulzeit bekannt ist der Versuch, bei dem in den umgedrehten Standzylinder Wasserstoff eingeleitet und anschließend eine brennende Kerze eingeführt wird,. Dieser Klassiker wird hier gezeigt und auch mittels Wärmebildkamera betrachtet. So kann man auch der unsichtbaren Flamme des Wasserstoffs auf die Spur kommen und im Anschluss mit Watesmo-Papier das Verbrennungsprodukt nachweisen. Toll, wie viele Eigenschaften des Wasserstoffes man mit nur einem einzigen Experiment herleiten kann.

 

 

17) Prinzipien des Feuerlöschens

Wenn es zu einem Brand kommt muss schnell gehandelt werden. Die meisten Methoden zum Feuerlöschen beruhen auf den drei Prinzipien, die in diesem Film gezeigt werden. Abkühlen des Brennstoffes unter den Brennpunkt, Entfernung des brennbaren Materials und Unterbindung der Sauerstoffzufuhr.

 

 

16) Alkane - die Stoffe und ihre Eigenschaften

Alkane, gesättigte Kohlenwasserstoffverbindungen, sind die einfachsten organischen Verbindungen. An ihnen können wichtige Veränderungen der Eigenschaften erkannt werden und diese Grundprinzipien auf alle weiteren Verbindungsgruppen übertragen werden. Neben der Änderung der Aggregatzustände (und damit der Schmelz- und Schiedetemperaturen) wird - wenn man weiß worauf man achten muss - auch die Veränderung der Viskosität (=Zähflüssigkeit) deutlich. Natürlich gehört auch die Löslichkeit in Benzin und Wasser zu den wesentlichen Eigenschaften. Das Grundprinzip "Ähnliches löst sich in Ähnlichem" wird hier sichtbar. Polar und unpolar sind dabei die wesentlichen Begriffe, die allerdings hier nicht eingeführt werden. Die Beobachtung steht klar im Vordergrund und daher kann man auch erste Schlussfolgerungen ziehen, dass die Kettenlänge der Alkanmoleküle die entscheidende Rolle spielt.

 

 

15) 3 in 1: Entzündungstemperatur, Flamm- und Brennpunkt

Brennt Wachs? Oder besser was muss man tun, damit es brennt? Diese Fragen werden hier beantwortet. Im Experiment deutlich zu erkennen sind dabei die Zündtemperatur, auch Zündpunkt, Selbstentzündungstemperatur oder Entzündungspunkt genannt, aber auch der Brennpunkt und der Flammpunkt. Anhand der genannten Definitionen und der Markierung der wesentlichen Stellen im Film, können diese leicht zugeordnet und die entsprechende Temperatur abgelesen werden. Wenn nicht immer dieser Feueralarm wäre ...

 

 

14) Heizpilz, Rückflusskühler & Co. - Ethansäure und Ethanol

Essigsäure und Trinkalkohol (Ethylalkohol) in jeweils reiner, fast 100%-iger Form werden im Verhältnis 1:1 vermischt und konzentrierte Schwefelsäure zugegeben. Mit Heizpilz und Rückflusskühler kann die chemische Reaktion beschleunigt werden, die zu einem Produkt mit ganz anderen Eigenschaften führt. Die Zugabe von Watesmo-Papier, die Betrachtung der Löslichkeit und die Zugabe von Styropor liefern interessante Erkenntnisse.

 

 

13) Kerze, Holz und Eisenwolle - Verbrennung in reinem Sauerstoff

Sauerstoff ist unabdingbar für die Verbrennung. Doch was passiert, wenn mehr Sauerstoff als die uns umgebenden 21% aus der Luft vorhanden ist? An drei Beispielen wird dies eindrucksvoll gezeigt. Jetzt sollte jedem klar sein, wie Sauerstoff zu seinem Gefahrstoffpiktogramm kommt. ;-)

 

 

12) Holz und Aluminium - brennbar oder nicht? Eine Frage des Zerteilungsgrades!

Holz und Aluminium werden auf ihre Brennbarkeit überprüft. Dabei wird Holz in Form eines Scheites, Spans oder als Holzwolle und Aluminium als Blech, Folie und Pulver jeweils in die Brennerflamme eingebracht. Interessant, welchen Einfluß der Zerteilungsgrad eines Stoffes auf dessen Reaktivität hat. Die gesamte Oberfläche eines Stoffes nimmt mit den Zerteilungsgrad zu und das bedeutet ... . Am einfachen Modell wird dies erklärt.

 

 

11) Methan - Eigenschaften und Verbrennungsprodukte

Methan wird in einen umgedrehten Standzylinder geleitet und eine brennende Kerze eingeführt. Dieser Versuch ist ein Klassiker und zeigt deutlich die Eigenschaften von Methan, dem einfachsten Alkan. Durch den Einsatz von Watesmo-Papier und Kalkwasser können die Verbrennungsprodukte nachgewiesen werden. Daraus kann hergeleitet werden, das Methan eine ... ist. Kalkwasserprobe positiv - oder?

 

 

10) Ethansäure und ihre wässrige Lösung: Eigenschaften im Vergleich

Elektrische Leitfähigkeit, Färbung von trockenem Universalindikatorpapier und das Verhalten gegenüber unedlen Metallen wie Magnesium. Dabei spielt auch die Knallgasprobe eine Rolle. Die Unterschiede zwischen Essigsäure (=Ethansäure) und Essigsäurelösung (=Ethansäurelösung) könnten deutlicher nicht sein und werden hier mit Experimenten gezeigt. Eine Säure ist eben keine Säurelösung. ;-)

 

 

9) Was ist Glycin? Eigenschaften und Struktur

Glycin ist ein interessanter Stoff. Anhand der Eigenschaften von einfachen Versuchen zur Löslichkeit und dem Verhalten beim Erhitzen (Thermolyse) können Rückschlüsse auf die Struktur gezogen werden. Überraschend, wie einfach manchmal die Namen von Stoffgruppen anhand von Versuchsergebnissen ableitbar sind. Aminogruppe, Carboxygruppe (=Carbonsäure), Aminosäure, Ammoniak, Aminoethansäure, ...

 

 

8) Ethanol und heißes Kupferoxid: Versuch mit Nachweis der Produkte

Die Oxidation von Ethanol durch Kupfer(II)-oxid - oder auch die reduzierende Wirkung von Ethanol - wird gezeigt und die Produkte der Reaktion nachgewiesen. Der Farbumschlag vom schwarzen Kupfer(II)-oxid zum Kupfer ist deutlich zu sehen. Ebenso wird mittels Schiffschem Reagenz der entstehende Aldehyd (Ethanal) und durch Watesmo-Papier das entstehende Wasser nachgewiesen. Anhand dieser Nachweise kann die Formelgleichung einfach hergeleitet werden.

 

 

7) Kristallisationswärme bei Taschenwärmern: Beobachtung mit der Wärmebildkamera

Eisige Hände im Winter? Taschen- oder Handwärmer können hier Abhilfe schaffen. Diese Wärmekissen sind meist mit einer übersättigten Lösung von Natriumacetat-Trihydrat gefüllt. Beim Knicken des innen liegenden Metallplättchens wird die Kristallisation in Gang gesetzt und die gespeicherte Energie des Latentwärmespeichers freigesetzt. Der Temperaturanstieg kann gut mit einem Thermometer gemessen werden. Eindrucksvoller ist jedoch der Blick durch die Wärmebildkamera. Die Infrarotaufnahmen zeigen einmal mehr, dass die Thermographie in der Chemie einen sinnvollen und optisch ansprechenden Beitrag zur Verdeutlichung der Energiebeteiligung bei verschiedenen Prozessen leisten kann. :-)

 

 

 

6) Lösungswärme und Thermographie: Wasser in Ammoniumchlorid und Natriumhydroxid

Der Versuch zur Darstellung des exothermen bzw. endothermen Charakters der Löslichkeit spezieller Salze. Verdeutlicht wird alles auch unter Verwendung der Wärmebildkamera - Thermographie in der Chemie

 

5) Reduzierende Wirkung der Alkohole

Einwertige (Ethanol, Propan-1-ol) oder mehrwertige Alkohole (Ethan-1,2-diol und Propan-1,2,3-triol, besser bekannt als Glycerin)

werden mit Kaliumpermanganat zur Reaktion gebracht.

Wer hat die stärkere reduzierende Wirkung???

 

4) Reaktivität der Halogene
Chlor, Brom und Iod werden im selben Versuchsaufbau direkt in der Reaktion mit Natrium verglichen.
 
3) Die radikalische Substitution (XXL-Variante)
 

2) Elektrische Leitfähigkeit von Salzen und Salzlösungen

 

1) Bromwasserprobe: Unterscheidung von Alkanen und Alkenen

 

 

 

Folgende Beiträge können euch helfen verschiedene Themen zu wiederholen und besser zu verstehen.

Also einfach man reinschauen.

Methan, Ethan, Propan ... - die homologe Reihe der Alkane

 

 

Reaktionsgleichungen: Sinn, Aufstellung und Modellbetrachtung

 

 

Der Teclubrenner: Flammenarten und Thermographie

 

 

Wasser & Strom: Spannung im Hofmann-Apparat

 

 

 

 

Kleiner Einblick ins Reich der Experimente.

Nicht zum Nachmachen geeignet!

11. Teil: Thermit XXL

 

 

10. Teil: KaNalium (NaK) - eine Legierung aus Kalium und Natrium 

 

 

9. Teil: Natrium und Chlor reagieren zu ?

 

 

8. Teil: Der Kohlenstoffpilz

 

 

7. Teil: Versilbern und Vergolden

 

 

6. Teil: Knallgas

 

 

5. Teil: Trockeneis

 

 

4. Teil: Blue Bottle - das blaue Wunder

 

 

3. Teil: Die Herstellung von Elefantenzahnpasta

 

 

2. Teil: Die Hölle der Gummibärchen

 

 

1. Teil: Der wandernde Feuerball

 

 



 

Bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen!

Entdecke selbst, was nachts an der JGS so los ist ...

 

Klingt eigentlich nicht nach dem großen Unterschied. Ist ja eigentlich nur ein "a" durch ein "e" ersetzt.

Doch wie es im Leben nunmal so ist, liegt oft in den kleinen Details der Unterschied.

Dieser zeigt sich beispielsweise in der Reaktion mit Brom.

Doch Brom ist eine undurchsichtige, rotbraune, giftige Flüssigkeit (https://de.wikipedia.org/wiki/Brom#/media/File:Brom_amp.jpg)

und schon ein kleiner Tropfen davon würde für eine erkennbare Reaktion große Mengen an Gas benötigen.

Deshalb müssen wir anstatt des reinem Broms für die Reaktion die in Wasser gelösten Bromdämpfe verwenden.

Dieses "Bromwasser" genannte Gemisch von Brom in Wasser hat zwei weitere große Vorteile gegenüber dem reinen Brom.

Zum einen ist die Bromwasserlösung deutlich weniger gesundheitsschädlich, zum anderen ist sie durch die

geringere Konzentration an Brom gelb gefärbt und durchsichtig.  

Um nun den Unterschied in der Reaktion mit Brom zu zeigen werden also die Gase Ethan und Ethen jeweils in eine

Waschflasche mit Bromwasser geleitet. 

Den Film zum Versuch findet Ihr unter flogendem Link: 

 

 

Der Versuch wird auch als Bromwasserprobe bezeichnet. Die ablaufende Reaktion ist eine

Additionsreaktion (kurz: Addition von Brom an ...? - siehe Film: Wo passiert was?). 

 

Sebastian Neser, Fabian Pest, Robert Rudel, Dennis Schmid, Axel Stark und Johannes Wederhake - sechs mutige Schüler der Klasse 9a haben es sich zugetraut, bei Herrn Unkauf an zwei langen Nachmittagen das Thermit-Verfahren näher kennen zu lernen und wesentliche Informationen im Detail auszuarbeiten. Den Versuch selbst aufzubauen und durchzuführen war ein weiteres Ziel.

Das Ergebnis dieser Arbeit wurde von den Schülern in drei gut besuchten Vorführungen am Schulfest demonstriert. Jeder übernahm dabei einen wichtigen Teil. Im ersten Teil wurde der genaue Versuchsaufbau erläutert und vor den Augen des interessierten Publikums - nach Durchführung der nötigen Vorarbeiten - die Thermit-Mischung in den entsprechenden Tiegel gefüllt.

Im zweiten Teil wurde der Versuch unter Beachtung aller relevanter Sicherheitsbestimmungen gestartet. ...

... Sicherheitsbestimmungen - warum??? "No risk no fun" heißt es doch so schön. Aber bei jedem Experiment können unvorhergesehene Dinge geschehen, deshalb ist Sicherheit immer das höchste Gebot. Bei diesem Versuch wird es auch noch ein bisschen heiß, ungefähr 2500°C!!! - also Sicherheitsabstand einhalten!

Das flüssige Eisen entsteht und fließt vom oberen Tiegel in den unteren.

Im dritten Teil erfolgte die genaue Erklärung der Vorgänge während des Versuches ...

(... mit passender Reaktionsgleichung natürlich :-))

... und den Verwendungsmöglichkeiten dieses Verfahrens in der Technik.

Schee wars!